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35 Min. zu hören 3 Nov. 26
Steigende Zinsen, Bewertungsabschläge, stockende Transaktionen: Die vergangenen Jahre haben den Immobilienmarkt kräftig durchgeschüttelt. Trotzdem stehen Wohnimmobilien bei institutionellen Investoren ganz oben auf der Wunschliste. Nur gekauft wird kaum. Warum eigentlich?
Dieser Frage geht Malte Dreher, Chefredakteur des private banking magazin, gemeinsam mit Marcus Eilers, Head of European Residential bei M&G Real Estate, nach. Eilers kommt direkt von der Expo Real, wo die Stimmung laut einem Branchenkollegen „besser war als die Lage der Nation“. Er erklärt, warum viele Investoren ihr Portfolio zwar gerne umschichten würden, aber weiterhin in ihren Büroimmobilien festhängen. Und warum es sich lohnen kann, nicht auf den vermeintlich perfekten Einstiegszeitpunkt zu warten.
Marcus nimmt Malte mit auf eine Reise durch Europas Wohnmärkte: Warum in Finnland oft ein Bunker, in den Niederlanden ein Fahrradkeller und in Italien sogar Tiefkühlschränke mitgedacht werden müssen. Warum ein gutes Studentenwohnheim innerhalb weniger Wochen voll ist, eine Seniorenresidenz aber zwei bis drei Jahre braucht. Und warum nicht die Regulierung selbst das größte Risiko darstellt, sondern vielmehr deren plötzliche Veränderung: von Irland über Barcelona bis Berlin.
Eine Folge für alle, die wissen wollen, warum europäische Wohnimmobilien nach der Korrektur einen zweiten Blick wert sein könnten.
Marktphase: Zinsanstiege, Repricing und warum das richtige Timing allein keine Strategie ist
Investoren-Paradox: Hohe Nachfrage nach Wohnen und Logistik, aber blockierte Umschichtungen
Living-Universum: Wohnen über alle Lebensphasen hinweg
Spanien, Dänemark, Finnland: Von Bunkern und Fahrradkellern bis zu Tiefkühlschränken
Regulierung: Warum nicht Regulierung an sich, sondern ihre Veränderung das eigentliche Risiko ist
Sprecher:
Marcus Eilers,
Head of European Residential bei M&G Real Estate
Host:
Malte Dreher,
Chefredakteur des private banking magazin (in Vertretung für Peter Ehlers)
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